Um effektiv zu kommunizieren, müssen wir uns darüber
im Klaren sein, dass wir alle die Welt unterschiedlich
wahrnehmen und dieses Verständnis als Leitfaden für
unsere Kommunikation mit anderen nutzen.
Tony Robbins,
Motivationstrainer und Bestsellerautor
Vor zwei Jahren nahm ich an einem Workshop teil, der sich mit Konfliktsituationen in Praxen und Krankenhäusern sowie möglichen Strategien zur Deeskalation befasste. Was mich sehr beeindruckt hat, war die Aussage, dass wir 80% der Konflikte mit wertschätzender Kommunikation lösen können. Das finde ich enorm.
In letzter Zeit häufen sich Berichte über eine Zunahme verbaler Aggression, in Einzelfällen auch körperlicher Übergriffe, seitens der Eltern gegenüber des Praxispersonals. Insbesondere betroffen sind die MFA an der Anmeldung. Wie gelingt es einem Praxisteam in einer emotional aufgeladenen Situation professionell zu bleiben und deeskalierend zu handeln? Am besten mit einem Maßnahmenplan.
Deeskalierende Kommunikation an der Anmeldung
Ihre Anmeldung ist Ihre Visitenkarte
Hinter jeder erfolgreichen Kinder und Jugendarztpraxis steht eine starke MFA an der Anmeldung. Pflegen und schützen Sie dieses wichtige Fundament, denn die Anmeldung ist die Schnittstelle zwischen Ihnen und Ihren Patient*innen und die MFA nimmt eine Schlüsselposition ein, wenn es darum geht, Konflikte bereits im Vorfeld zu entschärfen. Oft dient die Anmeldung als emotionaler Blitzableiter für Eltern, die sich in einer Ausnahmesituation fühlen. Die Angst um das eigene Kind kann das rationale Denken beeinflussen. Eventuell kommen sprachliche Barrieren hinzu, die die Kommunikation erschweren. In dieser Situation können die Abweisung eines Akuttermins, der Hinweis auf lange Wartezeiten oder auch bürokratische Hürden schnell als mangelnde Empathie missverstanden werden. Meist entlädt sich der Unmut dann direkt bei den Fachangestellten, die sich womöglich ihrerseits bereits an der Belastungsgrenze befinden. Eine unbewusste Reaktion im Konflikt kann die Situation leicht zum Eskalieren bringen.
Praktische Schritte zur Bewusstseinsbildung
Das persönliche Mindset muss stimmen – die innere Haltung ist die Grundlage jeder Deeskalation
Die eigene innere Haltung bestimmt maßgeblich das Scheitern oder den Erfolg einer Deeskalation, da sie unbewusst die gesamte Körpersprache, Mimik und Tonalität steuert.
Haltung lässt sich nicht anordnen
Um im Praxisteam die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass die eigene innere Haltung bewusst wahrgenommen und gesteuert werden kann, muss im Betrieb eine Arbeitsatmosphäre vorherrschen, in der es möglich ist, angstfrei über Fehler zu sprechen und Kritik zu üben und in der man sich Zeit für einen ehrlichen Austausch nimmt. Auch nur wenn die Mitarbeitenden in Konfliktsitutionen mit Eltern wissen, dass die Praxisleitung hinter ihnen steht, sind sie in der Lage, Anfeindungen mit einer bewussten und gefestigten inneren Haltung entgegenzutreten. Dabei spielt die gegenseitige Wertschätzung im Team eine wichtige Rolle. Aus meiner Erfahrung heraus istein jährliches gemeinsames Kommunikationstraining im Team Gold wert.
Auch wenn man im Praxisalltag mehrere Stunden täglich zusammenarbeitet und mehr Zeit miteinander verbringt als mit der eigenen Familie, kennt man sich
im Team oft nur wenig. Das jährliche Teambuilding und Kommunikationstraining bringt die Mitarbeiter*innen näher zusammen, führt zu Verständnis und ermöglicht einen angenehmen und produktiven Arbeitsalltag.
Außerdem ist es eine hervorragende Gelegenheit, um die gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.
Dr. Sven Supper,
niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Pfullendorf
Gegenseitige Wertschätzung fördert den Teamgeist
… und ist außerdem eine gute Möglichkeit, eine Teambesprechung positiv zu beginnen:
- Was schätze ich an meinen Kolleg*innen,
- Mitarbeitenden oder Vorgesetzten?
- Was schätzen meine Kolleg*innen an mir?
- Was hat besonders gut funktioniert?
Wenn echte gegenseitige Wertschätzung formuliert wird, löst dies psychologisch betrachtet eine positive Kettenreaktion aus. Es
stärkt das Selbstwertgefühl: Mitarbeitende sehen sich in ihrer Kompetenz und als Mensch wahrgenommen.
erzeugt Erleichterung: der Stresspegel sinkt.
schenkt Sicherheit: die Angst vor Fehlern wird geringer und selbständiges Handeln gefördert
baut emotionale Erschöpfung ab: Lob wirkt wie eine Tankfüllung gegen innere Zweifel und Demotivation.
Damit ein ausgesprochenes Lob seine Wirkung entfalten kann, sollte es aufrichtig sein und konkret formuliert werden. Anstatt eines allgemeinen „Super, das haben Sie toll gemacht!“ (Gießkannenprinzip) ist ein gezieltes “Mir hat gefallen, wie strukturiert Sie das Problem gelöst haben. Vielen Dank“, besser. Ein „Vielen Dank“ verbindet die Anerkennung der Leistung mit persönlicher Wertschätzung. Dadurch wird aus einem fachlichen Feedback ein „emotionales Geschenk“, das im oft herausfordernden Praxisalltag besonders lange nachwirkt.
Beispiele:
„Ihre strukturierte Art hat uns heute durch den stressigen Vormittag gerettet. Vielen Dank für Ihren großartigen Einsatz!“
„Wie geduldig Sie das weinende Kind beruhigt haben, war klasse. Vielen Dank für Ihre Empathie, das entlastet mich sehr.“
„Auf Ihre präzise Vorbereitung der U-Untersuchungen ist einfach immer Verlass, vielen Dank für diese wichtige Unterstützung!“
„Ihre schnelle Einschätzung des Patienten vorhin als Notfall war Gold wert. Vielen Dank für Ihre fachliche und kollegiale Hilfe!“
Die Auswirkungen wertschätzender Kommunikation auf den Arbeitsalltag
Eine wertschätzende Kommunikation wirkt sich positiv auf die Arbeitseinstellung innerhalb eines Betriebs aus und führt bei den Mitarbeitenden meist zu
- einer höheren Belastbarkeit: Mitarbeitende bleiben auch in schwierigen Situationen gelassener.
- einer gesteigerten Empathiefähigkeit: Wer selbst Wertschätzung erfährt, verhält sich auch gegenüber Patient*innen wertschätzend.
- einer Stärkung des Mitverantwortungsgefühls: Mitarbeitende bringen sich proaktiver mit eigenen Ideen in die Praxisabläufe ein.
- einer Förderung von Loyalität: Die Bindung an die Praxis und den Chef wächst.
- einem unmittelbaren Einfluss auf Fehl- und Krankheitstage: Dies ist keine Vermutung, sondern wird durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ( AOK-Fehlzeiten-Report)
Drei wichtige Säulen der Deeskalation an der Anmeldung
1. Respektieren der Gefühlslage des Gegenübers (emotionale Ebene)
Wenn Eltern laut oder fordernd werden, neigt man meist automatisch dazu, sich zu rechtfertigen: „Wir haben eben viel zu tun“, „Ich kann auch nichts dafür.“ In der Regel wird die Situation dadurch nicht entspannter, sondern eher das Gegenteil bewirkt. Wer sich rechtfertigt, wirkt unsicher oder erweckt den Eindruck, einen Fehler vertuschen zu wollen und das Gegenüber fühlt sich in seinem Ärger nicht wahrgenommen. Es entsteht dann ein zähes Ping-Pong-Spiel aus Vorwürfen und Gegenargumenten, welches wertvolle Praxiszeit raubt.
Rechtfertigen Sie sich also nicht. Deeskalation beginnt damit, die Emotion des Gegenübers erst einmal anzuerkennen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie ihm in der Sache recht geben müssen.
Konfliktsituation
Situation: Ein Vater beklagt sich lautstark an der Anmeldung:
„Wir warten trotz Termins seit 45 Minuten! Das ist eine Zumutung für ein krankes Kind!“
Rechtfertigung (negativ): „Wir können auch nichts dafür, wir hatten
heute zwei Notfälle in der Praxis und eine Kollegin ist außerdem erkrankt. Wir arbeiten bereits so schnell wir können!“
Folge: Der Vater fühlt sich abgewiesen. Seine Wut steigert sich noch, da für ihn seine persönliche Wartezeit und nicht der momentane Personalnotstand der Praxis im Vordergrund steht.
Deeskalation
Einbeziehung des Gegenübers (positiv): „Ich verstehe Ihren Ärger vollkommen. Für Sie und Ihre kranke Tochter ist jede Minute Wartezeit anstrengend. Dennoch bitte ich Sie um Verständnis, es gab einen dringenden Notfall. Wir bemühen uns, dass Sie als Nächstes an der Reihe sind. Vielen Dank, für Ihre Geduld.“
Folge: Der Vater fühlt sich in der von ihm erlebten Stresssituation ernst genommen. Das nimmt ihm vielleicht schon etwas Wind aus den Segeln und eröffnet ihm eine Möglichkeit, sich wieder zu beruhigen.
2. Herstellen von Transparenz (sachliche Ebene)
Wenn sich Eltern wahrgenommen fühlen und verstehen, warum etwas passiert, ist ihre Toleranzgrenze um einiges höher. Daher sollte man Abläufe kurz und verständlich erklären, anstatt nur ein „Es geht nicht“ zu formulieren. Erläutern Sie, dass Sie bestimmte Richtlinien in der Praxis haben, nach denen Sie vorgehen.
Konfliktsituation
Situation: Ein Vater sitzt mit seinem leicht fiebernden Kind seit einer dreiviertel Stunde im Wartezimmer, als ein anderes Kind mit akutem, bellendem Husten und Atemnot ankommt und sofort in den Behandlungsraum durchgewinkt wird.
Reaktion: Der Vater kommt verärgert an den Tresen: „Entschuldigen Sie, aber wir waren vorher da! Mein Sohn hat ebenfalls Fieber und wir warten schon seit einer Ewigkeit.“
Fehlende Transparenz (negativ): Die MFA antwortet: „Das geht jetzt leider nicht anders. Die Ärzte entscheiden, wer dran kommt. Bitte setzen Sie sich wieder hin, Sie sind als Nächstes an der Reihe.“
Folge: Der Vater fühlt sich abgewimmelt, ignoriert und ungerecht
behandelt. Die Frustration steigt.
Deeskalation durch Herstellung von Transparenz und einer empathischen Haltung (positiv)
Nutzen Sie Ihre Körpersprache: Blickkontakt halten, eine offene Körperhaltung einnehmen und die eigene Stimme bewusst senken und verlangsamen. Das wirkt unbewusst beruhigend auf das Gegenüber. (Spiegelneuronen):
„Herr Müller, ich kann Ihren Ärger verstehen. Niemand wartet gerne mit einem kranken Kind, und Sie sitzen nun schon eine ganze Weile hier.“ (Eltern fühlen sich wahrgenommen)
Erklären Sie die Prozesse in Ihrer Praxis:
„Ich möchte Ihnen kurz erklären, warum wir das andere Kind vorgezogen haben: Wir behandeln hier streng nach der Schwere der Erkrankung der Patient*innen, nicht nach deren Ankunftszeit in der Praxis. Das Kind hat schwere Atemnot und benötigt dringend Sauerstoff.“ (Triage-Prinzip)
Führen Sie einen Perspektivwechsel herbei:
„Wir würden genau dieselbe Soforthilfe auch für Ihren Sohn leisten, wenn es ihm so schlecht ginge. Ich bitte Sie da um Ihr Verständnis.“ (Schafft Akzeptanz)
Formulieren Sie einen realistischen Ausblick:
„Ihr Sohn ist jetzt das nächste Kind für das freie Zimmer.
Es dauert schätzungsweise noch 10 Minuten.“ (Verlässlichkeit)
3. Setzen von klaren Grenzen mit der “Ja, wenn…“ – Methode (strukturierte Ebene)
Deeskalation bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen. Grenzüberschreitungen, Beleidigungen oder aggressives Verhalten müssen sofort und deutlich unterbunden werden. Anstelle eines harten Neins unterstützt dabei eine lösungsorientierte Formulierung, die Ja, wenn-Methode, auch bekannt als Conditional Agreement oder positive Umrahmung. Der Schlüssel dieser Methode ist, das Wort „Nein“ zu streichen und stattdessen die Bedingung für die Kooperation in die Antwort einzubeziehen. Sie verknüpft die Kooperationsbereitschaft des Praxisteams mit dem Verhalten der Gesprächspartner*innen. Der Ton reguliert sich dadurch meist automatisch, weil diese schnell ans Ziel kommen wollen.
Beispiel:
Eine Mutter wird am Tresen laut, unterbricht das Personal und fordert aggressiv eine sofortige Krankschreibung.
Die MFA antwortet: „Ja, ich stelle Ihnen das Dokument sofort aus, wenn Sie mir das Versichertenkärtchen geben und wir das kurz in einem ruhigen Ton besprechen. Lassen Sie uns das direkt erledigen.“
Warum dieses Beispiel funktioniert
- Das Gegenüber hört zuerst die Zustimmung, wodurch die körperliche Kampfbereitschaft herabgesetzt wird, denn ein unmittelbares „Ja“ sendet ein positives Signal an das Gehirn.
- Das Wort „Wenn“ fungiert als Brückenbauer zu einem sachlichen Umgangston, da es weder belehrend noch vorwurfsvoll („Ihr Tonfall gefällt mir nicht“) klingt. Dennoch setzt die Formulierung einer Bedingung eine klare, unmissverständliche Grenze.
- Der Fokus wird auf das Ziel gelenkt. Die Antwort führt weg von der Emotion (dem ruppigen Tonfall der Mutter) und konzentriert sich auf die Handlung ( das Ausstellen des Dokuments)
Wie gelingt es, professionelle Distanz herzustellen?
Es ist völlig menschlich, dass Sie sich von aggressiven oder laut werdenden Eltern verletzt oder angegriffen fühlen. Die folgenden Methoden helfen, Anfeindungen nicht an sich heranzulassen und eine gelassene Haltung einzunehmen:
Aufbau eines psychologischen Schutzschilds
(Mentale Strategien)
- Das „Es gilt nicht mir“-Prinzip verinnerlichen: Der Ärger der Eltern gilt der Situation (Angst um das Kind, Schlafmangel, Systemüberlastung), nicht Ihnen als Mensch. Sie sind in diesem Moment nur die Projektionsfläche.
- Den emotionalen Rucksack nicht annehmen: Stellen Sie sich bildlich vor, dass die Aggression der Eltern ein schwerer Rucksack ist. Sie können sich das Problem anhören, müssen den Rucksack aber nicht aufsetzen.
Anwendung der 3-Sekunden-Regel im Akutfall
- Atmen und verankern: Bevor Sie antworten, atmen Sie einmal tief in den Bauch und wieder aus. Spüren Sie bewusst den Boden unter Ihren Füßen. Das holt Sie aus dem biologischen Angriffsmodus (Fight or Flight) heraus.
- Das „Sprech-Tempo“ drosseln: Sprechen Sie bewusst um ein Drittel langsamer und leiser als gewohnt. Wer leise spricht, signalisiert dem eigenen Gehirn: „Ich bin in Sicherheit.“
- Fakten-Fokus: Konzentrieren Sie sich stur auf die Sachebene. Fragen Sie sich innerlich: „Welches Problem muss ich hier gerade sachlich lösen?“ (z. B. Karte einlesen, Termin eintragen). Versuchen Sie, den Ton des Gegenübers für ein paar Sekunden auszublenden.
Nachsorge im Team (Die Dekompression)
- Das „Schüttel-Ritual“: Gehen Sie nach einem schwierigen Gespräch für einen Moment ins Backoffice oder auf die Toilette. Waschen Sie sich die Hände mit kaltem Wasser oder schütteln Sie die Arme aus, um Ihren Adrenalinüberschuss körperlich abzubauen.
- Das 2-Minuten-Debriefing: Nutzen Sie Ihre Kollege*innen, um kurz Frust abzulassen, indem Sie sich mitteilen: „Der Patient eben war ja richtig heftig, ich musste mich echt zusammenreißen.“ Deren Zustimmung „Ja, der war unmöglich“ bestätigt Ihr Gefühl und lässt Sie wieder zur Ruhe kommen.
Ein Lächeln verbindet
Jedes Lächeln, das Du aussendest,
kehrt doppelt zu dir zurück.
Erich Kästner
Ein Lächeln ist der schönste und kürzeste Weg der Kommunikation zwischen zwei Menschen, heißt es nicht umsonst. Schon ein kleiner Gruß mit den Augen baut Ängste ab und schenkt auch den kleinen Patient*innen Vertrauen und Respekt: Ich sehe dich, ich habe dich wahrgenommen, du bist mir wichtig. Ein Lächeln macht den Ton angenehmer und hilft vielleicht auch aufgeregten Eltern, sich in der Praxis freundlich aufgenommen zu fühlen und etwas zu entspannen.
Teilen Sie daher auch gemeinsam mit Ihren Angestellten ein Lächeln – für ein entspanntes Miteinander!
Abschließend ein persönlicher Rat
Gehen Sie regelmäßig und konsequent in einen offenen Austausch mit Ihren Fachangestellten und fördern Sie die Persönlichkeitsentwicklung der Mitarbeitenden Ihres Teams – es ist das beste Fundament für die Bewältigung konfliktträchtiger Situationen an der Anmeldung.
Ihre Ulrike Meindl
Kommunikationstrainerin und
Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Trauerbegleiterin
Ulrike Meindl ist Referentin der PädNetz Akademie und
bietet im Rahmen der Weiterbildung für die ambulante Pädiatrie im zweiten Curriculums-Halbjahr 2026 folgende Seminare an:
Deeskalierende Kommunikationsstrategien für den Praxisalltag
Dienstag, 20.10.2026 , 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Krankheit, Trauer, Tod- Familien gut begleiten
Mittwoch, 02.12.2026, 14.30 Uhr bis 16.00 Uh